Unsere Mitglieder fühlen sich nicht nur für die Einsatzbereitschaft im örtlichen Bereich verantwortlich, sondern auch ehrenamtlich, wenn es um Großschadensereignisse geht, die über Gemeinde- und möglicherweise über Bezirksgrenzen hinausgehen.
Soviel vorab zur Information: Im Rahmen von "Stabsarbeit und Führungsverfahren" geht es darum, dass bei Großsschadensereignissen viele Feuerwehren mit Hunderten an Mitgliedern an einer Schadensbehebung beteiligt sind, die dementsprechend koordiniert werden müssen und die Tage bzw. auch Wochen dauern können. Diese Abwicklung ist nur durch einen sogenannten "Führungsstab" möglich, der im Hintergrund viele Dinge zu berücksichtigen hat: Dies beginnt bei der Einteilung der vorhandenen Mitglieder und Fahrzeuge für bestimmte Schadensstellen, dem Erstellen der dementsprechenden Einsatzdurchführungspläne, der Versorgung mit dem nötigen Material, der notwendigen Kommunikationsmittel als auch der Verpflegung bzw. Unterbringung der Einsatzkräfte, bzw. auch betroffenen Bevölkerung und geht bis zur dementsprechenden Information der Bevölkerung bzw. Medien und Behörden.
Unser Kommandant Sepp Schweigler hat sich dieser Herausforderung gestellt und hat nach einem intensiven 4-tägigen Lehrgang "Führungsverfahren und Stabsarbeit" die Kenntnisse für eine Mitarbeit in einem Führungsstab mit der Abschlussprüfung erfolgreich abgeschlossen.
Die nachstehenden Fotos zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus den unterschiedlichen Themenbereichen, welche im Rahmen der Tätigkeit im Rahmen eines sogenannten Großschadensereignisses abzuarbeiten sind.
Von Seite des Kommandanten wurde zum Lehrgang Folgendes gesagt: Großschadensereignisse benötigen diese Strukturen im Hintergrund, damit diese professionell und koordiniert abgewickelt werden können. Obwohl sich keiner der Lehrgangsteilnehmer persönlich kannte, war im Rahmen des Lehrganges eine strukturierte und lösungsorientierte Zusammenarbeit möglich. Sein Dank geht in dieser Hinsicht an alle Lehrgangsteilnehmer und vor Allem auch an das gesamte Ausbildungsteam, welches realitätsnahe Einsatzszenarien in den Lehrgang einbrachte, um die Teilnehmer dementsprechend zu fordern.