Es war zwar vorausgesagt, aber so richtig glauben wollte es Keiner!
Als gestern kurz nach 4:00 Uhr in der Früh die Sirene heulte, war es uns aber klar: Es wird ein anstrengender Tag werden.
Nachdem wir die ersten Bäume entfernt hatten, warteten wir gleich im Rüsthaus auf den nächsten Einsatz und dieser ließ nicht lange auf sich warten. Um 6:00 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung und wir hatten weitere Schadensstellen, im Bereich der L 616 Richtung Kreuzung Glojach abzuarbeiten.
Gleich im Anschluss wurde ich in den Landesführungsstab einberufen und bin dieser Aufforderung gefolgt, zumal ich wusste, dass ich mich auf meine Mannschaft zu Hause verlassen kann. Der nächste Einsatz ließ dann um 9:00 Uhr mit einer Fahrzeugbergung nicht lange auf sich warten.
Insgesamt wurden am gestrigen Tag 3 Fahrzeugbergungen und über 10 Schadensstellen mit umgefallenen Bäumen abgearbeitet. Zeit für viele Fotos ist dabei leider nicht geblieben.
Die Schadenslage auf der L616 im Bereich Wölferberg hat mich dann - im Sinne des notwendigen Eigenschutzes - auch dazu veranlasst, im Einvernehmen mit der zuständigen Straßenmeisterei den betreffenden Straßenabschnitt von dieser sperren zu lassen, da die Arbeiten einfach zu gefährlich wurden. Dieser wurde heute wieder für den Verkehr freigegeben.
Viele unserer Einsatzkräfte waren bei dieser Schadenslage verständlicherweise aufgrund ihrer diesbezüglichen beruflichen Verpflichtungen nicht verfügbar, denoch konnten alle Einsätze durch die Zusammenarbeit Aller erfolgreich abgeschlossen werden.
Aus diesem Grunde mein herzlichster Dank an meine Mannschaft, an die Straßenmeisterei für die Unterstützung bei den Aufräumarbeiten, aber auch an die gesamte Bevölkerung für das Verständnis, wenn wir nicht bei allen Schadenslagen zeitgleich sein konnten.
HBI Sepp Schweigler